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Es gibt eine Vielzahl von Aktuatorentypen. Die Energiequelle, mit der ein Aktuator betrieben wird, kann hydraulisch (flüssigkeitsbasiert), pneumatisch (luftdruckbasiert) oder sogar elektrisch sein, und mit jeder Energiequelle sind deutliche Vor- oder Nachteile für den Einsatz in bestimmten Anwendungen verbunden. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Unterschiede:

  • Hydraulische Aktuatoren verwenden Hydraulikflüssigkeit, d. h. sie können Drehmoment und Kraft ohne ständige Anwendung von Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten. Sie können jedoch undicht werden – und die austretende Flüssigkeit lädt zu Verunreinigungen ein.
  • Pneumatische Stellantriebe sind ideal für Anwendungen, die weniger Energie und eine gleichmäßige, zuverlässige, lineare Bewegung erfordern. Sie arbeiten mit Druckluft und benötigen daher keinen Motor, was bedeutet, dass sie keine gefährlichen Materialien enthalten.

Lesen Sie weiter, um mehr über die Vor- und Nachteile sowie die Unterschiede zwischen hydraulischen und pneumatischen Antrieben zu erfahren.

Hydraulische Antriebe

Hydraulische Zylinder können eine enorme Kraft erzeugen, da sie höhere Drücke bewältigen können. Das ist zum Beispiel für den Betrieb schwerer Baumaschinen wichtig. Sie können das 25-fache der Kraft erzeugen, die ein Pneumatikzylinder aufbringen kann, und sie haben eine höhere Leistung pro Gewicht. Einer ihrer Hauptvorteile ist die Fähigkeit, Drehmoment und Kraft zu halten, ohne dass ein kontinuierlicher Flüssigkeitsdruck von der Energiequelle aufgebracht werden muss. Dies liegt daran, dass Flüssigkeiten nicht komprimierbar sind.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass hydraulische Aktuatoren undicht werden können und die austretende Flüssigkeit zu Verunreinigungen führt, die Schäden an internen oder externen Arbeitsteilen verursachen können. Außerdem sind für den Betrieb der Hydraulik eine Reihe weiterer Geräte erforderlich – Motoren, Pumpen, Flüssigkeitsbehälter usw. Außerdem ist die Hydraulik sehr laut, selbst wenn sie mit geräuschdämpfenden Geräten ausgestattet ist. Diese Faktoren können pneumatische Aktuatoren für viele Umgebungen zu unhandlich machen.

Pneumatische Aktuatoren

Pneumatische Zylinder werden durch Luftdruck und nicht durch eine Flüssigkeit angetrieben. Luft ist als Energiequelle manchmal weniger effizient, weil sie komprimiert werden kann, wodurch der Antrieb an Druck verliert. Der Luftkompressor, der ein pneumatisches Stellglied antreibt, muss sich in relativer Nähe befinden und ständig laufen. Außerdem kann die Luft durch Schmiermittel verunreinigt werden, was das Risiko von Schäden erhöht.

Unterm Strich arbeiten pneumatische Aktuatoren mit niedrigeren Drücken und Geschwindigkeiten als Hydraulikzylinder. Für viele Anwendungen ist dies jedoch ein Vorteil: Pneumatikzylinder bieten eine äußerst zuverlässige, gleichmäßige lineare Bewegung mit einer Genauigkeitstoleranz von 0,1 Zoll und einer Wiederholbarkeitstoleranz von 0,001 Zoll. Sie können auch bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen zuverlässig arbeiten, die hydraulische Aktuatoren auf Flüssigkeitsbasis lahm legen würden. Da pneumatische Aktuatoren keinen Motor haben und keine gefährlichen Materialien verwenden, können sie außerdem problemlos die Anforderungen an die mechanische Sicherheit erfüllen.

In vielen industriellen Anwendungen kommt es vor allem darauf an, Maschinen zu bewegen – und diese Bewegung gleichmäßig zu steuern. Pneumatische Stellantriebe oder Zylinder sind für diese Anwendungen oft ideal. Um maximale Effizienz zu erreichen, ist es wichtig, pneumatische Stellantriebe genau für die jeweilige Aufgabe zu dimensionieren. W.C. Branham stellt vier verschiedene Arten von Pneumatikzylindern her, die jeweils in einer Vielzahl von Bohrungsgrößen erhältlich sind.

Auch wenn Pneumatikzylinder die beste Wahl für Ihre industrielle Anwendung sind, kann die Auswahl der richtigen Zylinder für Ihr Projekt schwierig sein. Keine Sorge – wenn Sie Hilfe bei der Spezifikation benötigen, hilft Ihnen W.C. Branham gerne weiter.

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